ist es für Menschen traurig, wenn sie unfreiwillig zurückgeführt, abgeschoben werden. In dem Bericht der WELT wird ganz klar darauf hingewiesen, dass bei den beobachteten Abschiebungen alles nach Recht und Gesetz vor sich ging. Daher der Begriff „Legales Leid“.
Es dürfen zukünftig nur die Menschen nach Deutschleind einreisen, die dann auch wirklich in Deutschland bleiben dürfen.
Es ist vollkommen widersinnig, dass Menschen hier monatelang und oft noch länger warten müssen, um dann zu erfahren, dass sie keinen Schutzstatus haben. Das kostet Geld, sonstige Ressourcen und schafft legales Leid bei der Rückführung.
Es sollten direkt an der deutschen Grenze Transitzonen geschaffen werden, in denen sich die einreisewilligen Menschen so lange aufhalten müssen, bis eine Entscheidung Einreise ´ Ja oder Nein` getroffen wurde. Zurück in das Land zu gehen, aus dem die Menschen in die Transitzone gelangt sind, ist selbstverständlich jederzeit möglich.
Damit illegale Grenzübertritte weitgehend unmöglich werden, wird die Grenze umfassend kontrolliert und gesichert. Schengen ist tot.
Menschen ohne Ausweispapiere werden sofort zurückgewiesen. Kein Pass, keine Einreise. Das ist das Selbstverständlichste der Welt. In jedem Staat der Erde.
Menschen, die als Konventionsflüchtlinge in Deutschland bleiben dürfen, muss unmissverständlich klar gemacht werden, dass sie nach Wegfall des Fluchtgrundes in ihre Heimat zurückkehren müssen.
Menschen, die sich auf unsichere Boote begeben, in der Hoffnung, dass die Retter die Schlepperfunktion nach Europa übernehmen, sollten nach der Rettung sofort an den Ausgangspunkt ihrer „Schiffsreise“ gebracht werden.
Das hört sich alles ganz schlimm an. Anders werden wir die Problematik auf Dauer nicht in den Griff bekommen. Ganz viele Menschen in Deutschland wollen wirklich Verfolgten helfen. Aber nur gemeinsam mit anderen Staaten. Und nur wirklich Verfolgten. Eine Multi-Kulti-Gesellschaft lehnen die allermeisten ab.
So langsam, so mit und mit, so peu à peu sollte die CDU darüber nachdenken, ob Koalitionen mit der AfD in Zukunft nicht doch vielleicht sinnvoll wären.
Einfach immer nur NEIN sagen, erinnert doch sehr an kleine Kinder, ist einfach kindisch.
Bereits letzten Montag, den 11.9. 2016 habe ich in meinem Artikel Überflüssige Debatte prognostiziert, dass die Äußerungen Frauke Petrys zu den Begriffen Volk und insbesondere „völkisch“ von unseren Menschen mitden Guten Gedanken dazu verwendet werden, die AfD in die Nähe zum Nationalsozialismus zu rücken.
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Hier die Originalpassage zu „Volk/völkisch“ aus dem Interview vom 11.9.2016, welches in der Welt am Sonntag veröffentlicht wurde:
Welt am Sonntag:Es scheint, als müsse die AfD ihr Personal deutlich sorgfältiger auswählen. Braucht es nicht eine Art Prüfung Ihrer Kandidaten zum Beispiel hinsichtlich des völkischen Gedankenguts?
Petry:Solange demokratische gewählte Amts- und Mandatsträger dabei nicht ihre Authentizität einbüßen… Und was ist schlecht am Begriff „Volk“?
Welt am Sonntag: Es geht um „völkisch“.
Petry:Ich weiß. Aber was bedeutet „völkisch“ bei Ihnen?
Welt am Sonntag: Es gab zum Beispiel die Nazi-Zeitung „Völkischer Beobachter“.
Petry:Mein Problem ist, dass es bei der Ächtung des Begriffes „völkisch“ nicht bleibt, sondern der negative Beigeschmack auf das Wort „Volk“ ausgedehnt wird. „Volk“ und „Nation“ in den Mund zu nehmen war bis vor einigen Jahren selbst in AfD-Kreisen ein Problem. Und letztlich ist „völkisch“ ein zugehöriges Attribut.
Welt am Sonntag:Der Begriff „völkisch“ ist historisch besetzt. Es geht ja nicht darum, dass man einfach mal so Wörter sagt. Die sind nicht per se unschuldig. Was haben Sie gegen so eine Sicht?
Petry:Wenn es eine Partei gibt, die sich mit Geschichte auseinandersetzt, dann ist es die AfD. Ich sperre mich dagegen, Wörter zu Unwörtern zu erklären. Mir ist völlig bewusst, dass Wörter Konnotationen haben. Konnotationen können sich ändern, und Konnotationen von vornherein politisch zu belegen, halte ich für falsch, so zum Beispiel wie man in der DDR das Wort „Deutschland“ nicht aussprechen konnte. Wir sollten endlich einen entspannten, nicht unkritischen, also normalen Umgang mit unserer Nation und mit dem Begriff „Volk“ und daraus abgeleiteten Begriffen wiedererlangen.
Welt am Sonntag:…auch mit dem Begriff „völkisch“?
Petry: Ich benutze diesen Begriff zwar selbst nicht, aber mir missfällt, dass er ständig nur in einem negativen Kontext benutzt wird.
Welt am Sonntag: Der Kontext des Begriffs ist nun mal negativ.
Petry: Dann frage ich Sie: Was ist denn speziell an dem Begriff „völkisch“, wenn er damit zu tun hat, dass es um das Volk geht, was ist daran per se negativ?
Welt am Sonntag: „Völkisch“ ist rassistisch besetzt als aggressiver…
Petry: … also „völkisch“ ist rassistisch. Das ist eine unzulässige Verkürzung.
Welt am Sonntag: Der Begriff ist zutiefst rassistisch geprägt.
Petry: Dann sollten wir daran arbeiten, dass dieser Begriff wieder positiv besetzt ist. Volk mit Rassismus zu konnotieren, halte ich für falsch.
Welt am Sonntag: … wir haben nicht gesagt, dass Volk und Rassismus eins sind.
Petry: Aber Sie spielen damit, dass genau das in der Öffentlichkeit ankommt.
Welt am Sonntag: Mit dem Begriff „völkisch“ kam es zu „Juda verrecke“.
Petry: Und heute haben wir einen Bundesjustizminister, der eine Band lobt, die „Deutschland verrecke“ und „Deutschland ist Dreck“ singt. Und Migranten, die auf offener Straße „Hamas, Hamas, Juden ins Gas“ grölen. Es wäre schön, wenn wir uns in der Mitte wiederfinden. Und diese Mitte ist das ganz normale Volk. Ich glaube, dass wir es dringend nötig haben, ein gesundes Verhältnis zu Identität und Volk zu entwickeln, wie es alle anderen in der Welt auch tun.
[…]
Anzumerken ist, dass Frauke Petry im Rahmen der Autorisierung des Interviews diese Passage streichen lassen wollte. Sie wurde dann jedoch ´überredet`, der Veröffentlichung zu zustimmen. So ist es in der Kolumne „Liebe Leserin, lieber Leser!“ auf Seite 2 der Printausgabe der WamS vom 11.9.2016 zu lesen.
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Bemerkenswert ist, dass die Debatte sich – wie so häufig – völlig vom tatsächlich Gesagten loslöst.
Holzschnittartig wird das Gesagte auf
AfD = Rechts = Rassistisch = Nähe zum Nationalsozialismus
Der Begriff (völkisch, R. Stobbe) umfasse „sehr viel mehr, als man heute angesichts der Nazi-Verbrechen mit ihm verbindet“, sagte Gauland. „Das Wort ‚völkisch‘ wurde im 19. Jahrhundert und dann in der Jugendbewegung des frühen 20. Jahrhunderts benutzt, um eine sehr enge Verbundenheit mit dem eigenen Volk zu bekunden. Daher kann ich verstehen, dass Frauke Petry nun versucht hat, den Begriff des Völkischen auf diese Ursprünge hin zurückzuführen und damit vom Missbrauch durch die Nazis zu reinigen.“ Er selbst aber, so Gauland, benutze „das Wort ‚völkisch‘ nicht im positiven Sinne“.
Ich persönlich bin auch meinem Volk, dem deutschen Volk verbunden.
Was unsere Menschen mit den Guten Gedanken nicht verstehen, ist die Befürchtung vieler Menschen, dass bei ihnen zu Hause in ihrer Gemeinde in ihrer Landschaft Zustände einkehren, wie in vielen Teilen des Westens der Republik, in Berlin. Oder in Frankreich. In Belgien. In Großbritannien.
Sie möchten das nicht. So einfach ist das.
Ich z. B. finde meine Heimatstadt Aachen nicht mehr sonderlich schön.
Bestimmte Gegenden sollte man des Nachts unbedingt meiden. Auch tagsüber ist fast jeder zweite Mensch, dem man begegnet nicht aus Deutschland.
Ausländische Jugendliche lungern herum. Neulich kam mir mitten in der Stadt ein junger Mann – muskelbepackt mit südländischem Aussehen – entgegen. Ich musste zur Seite gehen, sonst wären wir an einander geraten und es hätte ungeheuren Stress gegeben. Der Mann machte nicht den Hauch eines Schrittes zur Seite. Er legte es drauf an.
Das brauche ich nicht. Das will ich nicht.
Ich kann jeden Ostdeutschen, Polen, Tschechen, Slowaken und Ungarn verstehen, der solche Zustände nicht will.
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Wenn man bedenkt,
dass von der eine Million Menschen, die 2015 nach Deutschland gekommen sind, etwa 400.000 keinerlei Schutzstatus haben und dennoch zum größten Teil in Deutschland bleiben, wenn man bedenkt, dass sich noch hunderttausende Fremde unerkannt zusätzlich in Deutschland bewegen, wenn man bedenkt, dass offiziell in 2016 wahrscheinlich wieder 400.000 Menschen nach Deutschland kommen, von denen etwa 150.000 keinen Schutzstatus zugesprochen bekommen, dann kann einem schon sehr sehr übel, speiübel werden.
Werden Grenzen kontrolliert? Nur Stichproben. An den Autobahngrenzübergängen. Ein paar hundert Meter weiter ist alles offen.
Das ist Staatsversagen auf breiter Front. Da gibt es nichts zu erklären.
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Zurück zu Fritzi Haberlandt:
Was würde sie wohl sagen, wenn in ihrem 100-Seelendorf in der Schorfheide, deren Gemeinschaft sie so schätzt, 3 überzeugte Moslems eine Moschee bauen und ihre Clans mit jeweils 10 und mehr Mitgliedern nachholen (Familiennachzug!) wollten?
Ich weiß, was sie sagen würde:
Das sei ja wohl was anderes.
Ja nee, is´ klar, Fritzi!
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Lesen Sie morgen im Original,
was Frauke Petry zum Begriff „völkisch“ gesagt hat!
13 Eritreer sind illegal und ohne Ausweispapiere nach Deutschland eingereist.
Sechs Menschen wurden von der Bundespolizei am Aachener Hauptbahnhof aufgegriffen.
Sieben Menschen an der deutsch-belgischen Grenze. Da sie allesamt keine Papiere bei sich hatten, konnte man wahrscheinlich am Aussehen – Rassismus hin, Rassismus her – die Angabe „Wir Eritrea“ verifizieren. Sie wollten Asyl in Deutschland beantragen.
Bleibt die Frage, ob in Belgien oder Holland Kriegshölle ist und massive politische Verfolgung herrscht. Denn aus diesen Ländern kommen die Menschen. Ein Asylantrag ist dort nicht möglich, oder?
Bleibt die Frage, warum diese Menschen nicht sofort wieder zurück an die Grenze Belgien/Holland gebracht werden. Denn von dort sind sie doch illegal und ohne Papiere eingereist
Bleibt die Frage, wie blöde wir eigentlich sind.
Bleibt die Frage, wie lange sich die Bevölkerung diese Vorgehensweise gefallen lässt.
Stopp,
hab´ ich ja vollkommen vergessen:
Die Menschen, die gegen so viel Blödheit sind, sind alles Rechtsradikale.